Vergabe von Arbeitsmarktdienstleistungen

Wesentliche Apsekte einer abgestimmten Förderung junger Menschen am Übergang Schule - Beruf sind ihre Finanzierung und die Formen der Beauftragung der Träger. Die zentrale Vergabe durch die Bundesagentur für Arbeit (BA) dominiert und beeinflusst die Förderlandschaft im Übergangsgeschehen grundlegend. Ihre Auswahlkriterien haben zu hoher Diskontinuität in der Förderung von Jugendlichen geführt (häufiger Wechsel der Träger, häufige Personalwechsel). Im europäischen Ausland wird die Förderung benachteiligter Jugendlicher generell anders beauftragt - auf gleicher rechtlicher Grundlage (Europäisches Wettbewerbsrecht). Ein kohärentes Fördersystem, das benachteiligte Jugendliche mit aufeinander abgestimmten bedarfsgerechten Angeboten zur beruflichen Integration führt, benötigt bewegliche, anpassungsfähige, sichere und langfristige Angebote. Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit spricht sich für eine Vergabepraxis aus, die diesen Anforderungen genügt und die die Bedarfslage von jungen Menschen berücksichtigt. Im laufenden Jahr 2012 wird dazu eine international vergleichende Expertise erarbeitet und veröffentlicht.

Veröffentlichungen

  • Positionspapier
    "Zukunftschancen junger Menschen nicht länger vergeben!"
    Von der zentralen Vergabe von Arbeitsmarktdienstleistungen zu qualitätsorientierten, dezentralen Verfahren – damit die Förderung junger Menschen gelingt!
    Positionspapier (522kB)






Vergabe von Arbeitsmarktdienstleistungen

Federführung:
Internationaler Bund
Walter Würfel
E-Mail

Ulrike Hestermann
E-Mail

Veröffentlichungen des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit

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