"Schulverweigerung - Die 2. Chance" und "Kompetenzagenturen"
Aktuell gibt es bundesweit 204 "Kompetenzagenturen" sowie 192 Koordinierungsstellen der "Schulverweigerung – Die 2. Chance". Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit hat sich hierzu mit verschiedenen Veröffentlichungen und politischen Veranstaltungen in die Debatte eingebracht.
Parlamentarischer Gesprächsabend am 5. April 2011 in Berlin
Aus aktuellem Anlass lud der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit zu einem Parlamentarischen Gesprächsabend am 5. April in Berlin ein. Hier hatten die Gäste aus Politik, Verbänden und Kommunen Gelegenheit, Einblick in die erfolgreiche Arbeit der Praxis vor Ort zu erhalten und über Möglichkeiten zu diskutieren, diese Angebote für junge Menschen auch weiterhin zu erhalten.
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Weitere Informationen:
Informationen zu den Programmen (235kB)
Pressemitteilung 06.04.2011 (247kB)
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Fotos vom Parlamentarischen Gesprächsabend:
Veröffentlichungen
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Pressemitteilung vom 11.03.2011
Junge Menschen nur mit halber Kraft stärken?
Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit kritisiert die stark reduzierte Finanzierung der Programme von „JUGEND STÄRKEN“
Pressemitteilung (253kB) -
Schreiben an Bundesministerin Schröder und Bundestagsabgeordnete
Der Kooperationsverbund hat sich zum Erhalt der Programme an Bundesministerin Schröder gewandt und auch die Abgeordneten des Deutschen Bundestages angeschrieben.
Brief an die Abgeordneten (285kB)
Zusätzlich haben die Träger ihren Projektstandorten einen Musterbrief zur Verfügung gestellt, der an die Abgeordneten auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene gerichtet sein kann.
Begleitbrief (262kB)
Musterbrief (37kB) -
Pressemitteilung vom 30.11.2010
"JUGEND STÄRKEN" muss langfristig gesichert werden – um jungen Menschen echte Perspektiven zu geben
Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit setzt sich für die Absicherung und Fortsetzung der bundesweiten Initiative und ihrer Programme ein
Pressemitteilung (247kB) -
Positionspapier vom 30.11.2010
Positionspapier (301kB)
Weitere Informationen
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Anträge zu "JUGEND STÄRKEN" im Bundestag abgelehnt
Der Bundestag ist damit in seiner Sitzung am 19. Januar 2012 der Beschlussempfehlung des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefolgt:
„Gegen das Votum der Opposition hat der Bundestag am 19. Januar einen Antrag der SPD (17/6103) abgelehnt, die Jugendförderprogramme "Schulverweigerung – Die 2. Chance" und "Kompetenzagenturen" zu erhalten. Die beiden Programme des Europäischen Sozialfonds (ESF) sind Teil der Initiative "Jugend stärken" des Bundesjugendministeriums, mit der Unterstützungsangebote der Jugendhilfe zur sozialen, schulischen und beruflichen Integration benachteiligter Jugendlicher gefördert werden. Die SPD hatte moniert, dass der durchschnittliche Fördermittelbetrag für die beiden Programme nur noch bei 34,29 Millionen Euro im Jahr liege, was eine Kürzung um mehr als 13 Millionen Euro bedeute. Die Fraktion hatte die Regierung aufgefordert, die Kürzungen zurückzunehmen. Bei Enthaltung der SPD und gegen das Votum der Linksfraktion und der Grünen lehnte der Bundestag einen Antrag der Linken mit dem Titel "Hände weg von der Initiative ‚Jugend stärken‘" (17/6393). Auch Die Linke wollte die Finanzierung beider Programme sowie des Programms "Stärken vor Ort" in gleicher Höhe wie in der Vergangenheit gewährleisten. Der Bundestag folgte bei seiner Entscheidung einer Beschlussempfehlung des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (17/8329)“. (Quelle: bundestag.de)
Die Reden, die zu "JUGEND STÄRKEN" gehalten wurden, finden Sie unter folgendem Link, Tagesordnungspunkt 17:
Plenarprotokolle Bundestag -
Familienausschuss will Kürzungen für Jugendprogramme nicht zurücknehmen
Die Kürzungen der Förderung von Jugendprogrammen sollen nach Mehrheitsmeinung des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufrecht erhalten bleiben. In seiner Sitzung am 14. Dezember 2011 debattierten die Mitglieder über jeweils einen Antrag der SPD-Fraktion und der Linksfraktion.
Weitere Informationen:
http://www.bundestag.de/presse/hib/2011_12/2011_519/02.html -
Bundesrat fasst Entschließung über weitere Finanzierung der Kompetenzagenturen über SGB II/III
Am 4. November 2011 hat der Bundesrat die Entschließung gefasst, die bisherigen Finanzierungsbedingungen der Programme „JUGEND STÄRKEN“ unverändert zu lassen. Dies würde bewirken, dass die Kompetenzagenturen auch weiterhin aus Mitteln der Grundsicherung für Arbeitsuchende und der Arbeitsförderung kofinanziert werden können.
Weitere Informationen:
Pressemitteilung des Bundesrates -
Antrag der Freien und Hansestadt Hamburg
"Entschließung des Bundesrates zum Erhalt der Förderbedingungen der Programme "Schulverweigerung - Die 2. Chance" und "Kompetenzagenturen" im Rahmen der Initiative "JUGEND STÄRKEN" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend"
Antrag Bundesrat (88kB) -
"Die Initiative JUGEND STÄRKEN, die darauf zielt Schulverweigerer wieder in das Schulleben zu integrieren und jungen Menschen nach der Schule Zukunftsperspektiven zu bieten, wird bis Ende 2013 mit insgesamt 80 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds weiter gefördert. [...] Über 400 förderfähige Antragsteller werden in dieser Woche die Antragsunterlagen erhalten. [...]" (Auszug aus der Pressemitteilung des BMFSFJ vom 31.05.2011)
Weitere Informationen finden Sie unter www.jugend-staerken.de
Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit begleitet und unterstützt die Initiative "JUGEND STÄRKEN" seit langem - wir freuen uns zwar, dass es gelungen ist, weitere ESF-Mittel über 2011 hinaus zu sichern. Leider ist jedoch trotz dieser Förderung für viele Standorte die Zukunft nicht ausreichend gesichert. Hierfür bedarf es weiterer ESF-Mittel bzw. Kofinanzierungsmodelle. -
Antrag der Abgeordneten Yvonne Ploetz, Diana Golze, Agnes Alpers, Matthias W. Birkwald, Steffen Bockhahn, Heidrun Dittrich, Dr. Rosemarie Hein, Katja Kipping, Jutta Krellmann, Cornelia Möhring, Sabine Stüber, Jörn Wunderlich, Sabine Zimmermann und der Fraktion DIE LINKE.
Hände weg von der Initiative „JUGEND STÄRKEN“
Antrag Die Linke (105kB) -
Antrag der Abgeordneten Stefan Schwartze, Petra Crone, Petra Ernstberger, Iris Gleicke, Gabriele Hiller-Ohm, Christel Humme, Ute Kumpf, Caren Marks, Franz Müntefering, Aydan Özoğuz, Thomas Oppermann, Sönke Rix, Marlene Rupprecht, Dagmar Ziegler, Dr. Frank-Walter Steinmeier und der Fraktion der SPD
Programme „Schulverweigerung - Die 2. Chance“ und „Kompetenzagenturen“ erhalten
Antrag SPD (60kB) -
NRW-Forum
Kompetenzagenturen/Koordinierungsstellen 2. Chance/Aktiv in der Region
Brief an Bundesministerin Schröder
Brief an Bundesministerin Schröder (30kB)
Antwort des BMFSFJ (50kB)





























