Positionen und Stellungnahmen 2016

Hier finden Sie die aktuellen Positionen und Stellungnahmen des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit. Weitere Dokumente entnehmen Sie bitte den Ordnern 2007 bis 2015.

"In erster Linie junge Menschen"
Das Recht auf individuelle Förderung und passende Hilfen für junge Geflüchtete sicherstellen
Stellungnahme zu dem Vorschlag mehrerer Bundesländer, das Jugendwohnen gem. § 13 Absatz 3 SGB VIII neu zu regeln und minderjährige unbegleitete Geflüchtete (allein) durch die Jugendsozialarbeit zu fördern

Kurz und bündig
Zentrale Aussage: Die Jugendsozialarbeit nach § 13 SGB VIII (und dazu zählt auch das Jugendwohnen nach § 13 Absatz 3 SGB VIII) leistet notwendige Beiträge zur Integration junger Geflüchteter – aber sie ist kein Ersatz für erzieherische Hilfen.

Was wollen wir mit diesem Papier erreichen:
Jugendsozialarbeit hat die Aufgabe, junge Menschen mit Förderbedarf – hierzu gehören zum Teil auch junge Geflüchtete – auf ihrem Weg in die Gesellschaft und in eine Ausbildung oder Beschäftigung umfassend zu unterstützen. Das Jugendwohnen stellt jungen Menschen während einer schulischen oder beruflichen Ausbildung Wohnraum mit sozialpädagogischer Begleitung zur Verfügung. Hier steht der erzieherische Bedarf des jungen Menschen nicht im Vordergrund.

Stellungnahme (446kB)

Weitere Informationen:

Jugendwohnen

"Das Neunte Gesetz zur Änderung des SGB II – neue Chancen für junge Menschen mit Förderbedarf?"
Stellungnahme zum geplanten § 16h SGB II sowie zu weiteren jugendrelevanten Aspekten

Kurz und bündig
Zentrale Aussage: Aus Sicht der Jugendsozialarbeit steht das Festhalten an dem verschärften Sanktionsrecht für junge Menschen im SGB II einer zentralen Zielsetzung der Reform entgegen, gerade Jugendliche mit besonderen Problemlagen durch einen neuen § 16h SGB II zukünftig besser zu erreichen.

Was wollen wir mit diesem Papier erreichen: Damit junge Menschen am Übergang Schule – Beruf nicht verloren gehen, müssen die Systeme Jugendhilfe, Arbeitsförderung und SGB II zukünftig besser zusammenarbeiten. Der Kooperationsverbund gibt Hinweise, wie die Umsetzung des neuen 16h SGB II in enger Zusammenarbeit mit der kommunalen Jugendhilfe gelingen kann.

Stellungnahme (442kB)

Weitere Informationen:
Kooperation von Jugendhilfe und Arbeitsförderung

"Geflüchteten jungen Menschen Teilhabe, Bildung und Ausbildung ermöglichen!"

Kurz und bündig
Zentrale Aussage: Allen jungen Menschen Teilhabe zu sichern heißt, (auch) neu zugewanderten Jugendlichen – unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus – Zugänge zu Bildung und Ausbildung zu öffnen und ihre Unterstützungsbedarfe zu berücksichtigen.

Was wollen wir mit diesem Papier erreichen: Neben notwendigen Investitionen in Ausbau und Qualifizierung des (Berufs-)Bildungssystems sowie der Sprachförderung müssen im Rahmen eines integrativen Gesamtkonzeptes Infrastruktur und Angebote der Jugendsozialarbeit ausgebaut und Übergänge in Ausbildung individuell abgesichert werden.

Positionspapier (351kB)

Weitere Informationen:
Junge Flüchtlinge



Kontakt

Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit
Chausseestraße 128/129
10115 Berlin
Tel. 030 / 288 78 95-38
Fax 030 / 288 78 95-5
E-Mail: Kooperationsverbund

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