Stellungnahme

 
Reduzierte Verpflichtungsermächtigungen des Bundes schränken Fördermöglichkeiten im SGB II ein - "Ausbildung für alle jungen Menschen" kann so nicht erreicht werden!

Berlin, 8. Mai 2015. Im letzten Ausbildungsjahr sind wieder vermehrt junge Menschen auf dem Ausbildungsmarkt leer ausgegangen. Die Bundesregierung hat angekündigt, im Rahmen der Allianz für Aus- und Weiterbildung endlich eine Ausbildungsgarantie umzusetzen und neue Unterstützungsformen für Jugendliche wie die Assistierte Ausbildung zu fördern. Dieses Ziel wird infrage gestellt, da die Mittel für mehrjährige Förderungen junger Menschen aus dem SGB II – etwa für außerbetriebliche Ausbildungen oder Ausbildungsbegleitungen – reduziert werden sollen.

Die geplanten Reduzierungen beschränken ab sofort den Handlungsspielraum vieler Jobcenter bei der Umsetzung mehrjähriger Fördermaßnahmen, weil die in der mittelfristigen Haushaltsplanung des Bundes vorgesehenen Verpflichtungsermächtigungen für 2016 ff. dann zu gering ausfallen.

Die Mitglieder im Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit setzen sich dafür ein, dass junge Menschen im Rechtskreis SGB II mehr und nachhaltig – und nicht etwa weniger – Unterstützung erhalten, um Ausbildung und echte Teilhabe zu realisieren!

Die Stellungnahme finden Sie unten zum Download.


Kontakt:
Annika Koch
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit
Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit
E-Mail
 
 

Reduzierte Verpflichtungsermächtigungen des Bundes schränken Fördermöglichkeiten im SGB II ein – "Ausbildung für alle jungen Menschen" kann so nicht erreicht werden

Stellungnahme (401kB)
 

Hintergrundmaterial

Weiteres Material zum Thema "Ausbildung und Arbeitsmarkt" finden Sie hier:
 
 

"Jugendsozialarbeit in Bewegung - Körper, Bewegung und Tanz im Kontext von Schulsozialarbeit"
Fachtagung des DRK im Rahmen des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit am 7./8. Oktober 2015 in Berlin

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