Eckpunktepapier

 
Gestaltung von "Jugendberufsagenturen" – Impulse und Hinweise aus der Jugendsozialarbeit

Berlin, 24. Juni 2014. Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit präsentiert heute sein Eckpunktepapier zur Zusammenarbeit der Akteure am Übergang in den Beruf und bringt damit eigene Hinweise zur Gestaltung von "Jugendberufsagenturen" in die aktuelle Diskussion ein, die derzeit intensiv in vielen Kommunen, aber auch auf Länder- und Bundesebene geführt wird. So diskutiert auch die Bundesagentur für Arbeit in ihrem heutigen Fachgespräch die weitere Ausgestaltung der "Jugendberufsagenturen" angesichts einer vielfältigen regionalen Praxis bei der Förderung junger Menschen am Übergang von der Schule in den Beruf.

Die verbesserte Zusammenarbeit zwischen Arbeitsförderung, Grundsicherung für Arbeitsuchende und Jugendhilfe soll Jugendliche darin unterstützen, ihren Weg ins Berufsleben und Erwachsensein erfolgreich zu beschreiten.

Im Papier werden Eckpunkte der Zusammenarbeit der drei Rechtskreise aus Sicht der Jugendsozialarbeit formuliert. Ausgehend von der Leitidee, dass die jungen Menschen selber im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen, muss jeder Akteur seine Aufgaben in enger Kooperation so umsetzen, dass der/die Jugendliche tatsächlich eine zuverlässige Beratung und passende Unterstützung erfährt. Diesen Zielen folgend, bringt die Jugendhilfe ihre spezifischen Erfahrungen und Kenntnisse etwa über Lebens- und Problemlagen von Jugendlichen, aber auch über vielfältige niedrigschwellige Angebote und eigene Methoden zur Motivation und Kompetenzerweiterung junger Menschen ein.

Das Eckpunktepapier steht unten zum Download bereit.


Kontakt:
Annika Koch
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit
Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit
E-Mail
 
 

Gestaltung von "Jugendberufsagenturen" – Impulse und Hinweise aus der Jugendsozialarbeit

Eckpunktepapier
Eckpunktepapier "Jugendberufsagenturen" (476kB)
 

Hintergrundmaterial

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Jugendsozialarbeit verstetigen - junge Menschen nachhaltig stärken

Zum 30. Juni läuft die Programmförderung für die verbliebenen "Kompetenzagenturen" und die Koordinierungsstellen der "Schulverweigerung - Die 2. Chance" endgültig aus. Einigen Projekte ist bereits eine kommunale Verankerung gelungen, andere müssen ihre Arbeit einstellen, reduzieren oder unterbrechen, wenn sie nicht doch noch alternative Finanzierungsmöglichkeiten finden. In der Handreichung von BAG KJS und BAG EJSA finden Sie Hintergrundinformationen und Hinweise zur kommunalen Verstetigung von Projekten der Jugendsozialarbeit.
 
 

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