Aktuelles
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"Ausgrenzungsprozessen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen entgegentreten und dafür die Hilfen der Sozialgesetzbücher neu justieren"
Positionspapier des PARITÄTISCHEN Gesamtverbandes
Der PARITÄTISCHE hat sich mit der Lebenssituation von mehrfach benachteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen befasst und die bestehenden Hilfen nach den Sozialgesetzbüchern II, III und VII einer kritischen Analyse unterzogen. Der Verband hat im Ergebnis festgestellt: Die Hilfen müssen dringend verbessert werden, um sozialen Ausgrenzungsprozessen von jungen Menschen entgegenzuwirken und möglichst allen jungen Menschen Teilhabe an Beruf und Gesellschaft zu ermöglichen. Wesentliche Grundlage hierfür soll eine Neujustierung der Reglungen für junge Menschen in den Sozialgesetzbüchern sein.
Download Positionspapier (253kB)
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"Jugendsozialarbeit § 13 SGB VIII als Aufgabe der Jugendhilfe?!"
Informationen zur aktuellen Datenlage, bundesweiten Entwicklungen
und fachlichem Hintergrund der Diskussion um die Umsetzung
der Jugendsozialarbeit durch die (kommunale) Jugendhilfe - ein Arbeitspapier der Stabsstelle des Kooperationsverbundes
Viele Kommunen fördern kaum Angebote der Jugendsozialarbeit im Rahmen des § 13 SGB VIII, manche sogar gar nicht? Mit dem vorliegenden Überblick zu aktuellen Erkenntnissen zur Umsetzung der Jugendsozialarbeit durch die kommunale Jugendhilfe soll diese Wahrnehmung der Praxis – soweit dies auf der vorliegenden Datenbasis möglich ist – einer empirischen Prüfung unterzogen und anhand von aktuellen Befunden der amtlichen Jugendhilfestatistik und der Jugendamtsbefragung des DJI detaillierter beschrieben werden.
Arbeitspapier (658kB)
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Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit verabschiedet Positionspapier anlässlich der geplanten Instrumentenreform im SGB II und SGB III
Aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Arbeitsmarktpolitik hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e.V. das Positionspapier „Konzepte und Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Integration benachteiligter junger Menschen“ beschlossen. Es beschreibt Forderungen und Ideen bezüglich eines künftigen Systems und der damit verbunden geplanten Instrumentenreform (im SGB II und
III).
Das Papier greift die anstehenden Veränderungen zur Integration Benachteiligter in Gesellschaft und Arbeitsmarkt auf. Diese stehen aktuell vor Veränderungen. Nachdem eine neue Struktur für die Trägerschaft in der Grundsicherung für Arbeitssuchende geschaffen wird und die Bedarfssätze den Erfordernissen des Bundesverfassungsgerichtsurteils angepasst werden, steht auch eine grundsätzliche Instrumentenreform im SGB II und III an. Es geht darum, die Instrumente zur Eingliederung den Erfordernissen anzupassen und vor Ort eine wirksame Hilfe zu gewährleisten. Eine solche Reform der arbeitsmarktpolitischen Instrumente, im Schwerpunkt SGB II, kann sehr grundlegend werden. Es wird auch darum gehen, die Schnittstelle zwischen den Sozialgesetzbüchern – besonders zum SGB VIII - entsprechend in den Blick zu nehmen und zu gestalten, um eine erfolgreiche Kooperation zur Gewährleistung der Integrationserfolge sicher zu stellen.
Damit Integration junger Menschen gelingt und Armut verhindert werden kann, bedarf es einer ganzheitlichen Sicht der jungen Menschen, einer kohärenten Förderung und abgestimmte Hilfeleistung aus allen Rechtskreisen.
Positionspapier (77kB)
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"Betriebe für die Ausbildung von benachteiligten Jugendlichen zurückgewinnen"
Dokumentation der Tagung "Assistierte Ausbildung", organisiert im Rahmen des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit vom PARITÄTISCHEN Gesamtverband in Kooperation mit dem PARITÄTISCHEN Baden-Württemberg, am 15. Juni 2010 in Stuttgart
Das Ausbildungspotenzial der Wirtschaft kann und muss in den nächsten Jahren auch zugunsten von benachteiligten Jugendlichen gesteigert werden. Dies zu tun, liegt im Interesse nicht nur der jungen Menschen, sondern auch der Unternehmen selbst.
Die Tagung des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit will mit Modellen der assistierten Ausbildung zeigen, dass die Ausbildung von benachteiligten Jugendlichen auch für die Wirtschaft attraktiv sein kann und Transferbedingungen praxiserprobter Modelle aufzeigen.
Tagungsdokumentation
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PRESSEMITTEILUNG
Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit fordert Ausbildung für alle jungen Menschen
Positionspapier zur Ausbildungs- und Bildungssituation junger Menschen veröffentlicht
Berlin, 2. Juli 2010. „Wir appellieren an die politischen Entscheidungsträger in Deutschland, sich der Probleme des Übergangs vieler junger Menschen von der Schule in den Beruf anzunehmen und den Blick auf Jugendliche mit besonderem Unterstützungsbedarf zu richten“, kommentiert Walter Würfel, Sprecher des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit, die Herausgabe des Positionspapiers „Ausbildung für alle jungen Menschen – Konsequenzen für Berufsbildung und Förderung“, das der Kooperationsverbund heute veröffentlicht hat. Anlässlich des am 28. April im Bundestag erstmals vorgestellten Berufsbildungsberichtes 2010 zieht der Zusammenschluss der sieben bundesweiten Organisationen der Jugendsozialarbeit Bilanz und bietet zudem seine Expertise bei der Entwicklung einer kohärenten Förderstrategie an. ...
Pressemitteilung (247kB)
Positionspapier (1219kB)
weitere Informationen zum Thema "Ausbildung 2010"
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"Damit Wandel gelingt..." - Wege aus der Jugendarmut
Europäisches Symposium der BAG KJS vom 29. September bis 1. Oktober in Berlin
Mit ihrer Kampagne gegen Jugendarmut macht die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e.V. auf die besondere Problematik der Jugendarmut im Rahmen des Europäischen Jahres gegen Armut uns soziale Ausgrenzung aufmerksam.
Katholische Jugendsozialarbeit in Europa ermöglicht jungen Menschen den Wandel von einer Situation des passiven Ausgegrenztseins hin zur Übernahme einer aktiven Bürgerschaft und zur gesellschaftlichen Teilhabe. Welchen Ausgrenzungssituationen junge Menschen in den europäischen Nationalstaaten ausgesetzt sind, wie die (katholische) Jugendsozialarbeit jungen Menschen Unterstützung und Empowerment zukommen lässt und welche (politischen) Rahmenbedingungen hierfür erforderlich sind, wird Thema des Europäischen Symposiums sein.
Programm/Anmeldung Symposium deutsch (241kB)
Programm/Anmeldung Symposium englisch (235kB)
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Studie der BAG ÖRT erschienen
Niedrigschwellige Angebote in der Jugendsozialarbeit fördern nachweislich die Integration
Seit Jahren verlassen jährlich ca. 10% aller Schülerinnen und Schüler die allgemeinbildenden Schulen ohne Schulabschluss, 15% der jungen Erwachsenen unter 27 Jahren verfügen über keinen anerkannten Berufsabschluss. Ihnen droht die dauerhafte soziale Ausgrenzung, auf das Sozialsystem kommen langfristig erhebliche Mehrkosten zu. Auch mit dem zur Verfügung stehenden Instrumentarium der Arbeitsförderung werden diese jungen Menschen nachweislich nicht erreicht.
Die gegenwärtige Diskussion um die Effizienz arbeitsmarktpolitischer Instrumente unterstreicht die Aktualität dieses Themas.
Die BAG ÖRT hat sich vor diesem Hintergrund die Frage gestellt, welche Voraussetzungen Instrumente der Benachteiligtenförderung erfüllen müssen, um junge Menschen nachhaltig gesellschaftlich zu integrieren. Im Ergebnis entstand in der Zusammenarbeit mit der Stiftungsuniversität Hildesheim eine Studie, die anhand erfolgreicher Projekte Bedingungen und Kriterien benennt, die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration in Arbeit und Gesellschaft schaffen. In der Studie wird das Organisationsmodell einer „Fachlichkeit niedrigschwelliger Jugendsozialarbeit“ entwickelt, welches seine Kraft aus der Verankerung im regionalen sozialen Umfeld bezieht und die pädagogischen Notwendigkeiten aus den individuellen Bedarfen heraus entwickelt. Die Studie zeigt unter anderem, dass für eine erfolgreiche Arbeit ein pädagogischer Gestaltungsspielraum und zwingend eine regionale Steuerung notwendig sind. Schließlich regt sie an, das bestehende Dogma des ‚work first’ zu überwinden und ein neues Verständnis von der sozialpädagogischen Förderung junger Menschen zu entwickeln.
Die BAG ÖRT möchte mit dieser Studie eine Diskussion um die Wirksamkeit und Konstruktion arbeitsmarktpolitischer Instrumente der Benachteiligtenförderung anstoßen und zu deren Weiterentwicklung beitragen.
Studie (295kB)
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Fachtagung und Parlamentarischer Abend des DRK
"Bildung gegen Jugendarmut" am 16. September 2010 in Berlin
Armut besitzt nicht nur in materieller Hinsicht einschneidende Konsequenzen für die Möglichkeiten der Lebensgestaltung und Teilhabe junger Menschen, sondern sie beeinflusst ebenso deren Bildungschancen und gesundheitliches Wohlgefühl.
Im Rahmen des Europäischen Jahres gegen Armut und soziale Ausgrenzung 2010 veranstaltet das Deutsche Rote Kreuz eine bundesweite Fachtagung mit einem Parlamentarischen Abend. Die Veranstaltung möchte der Frage nachgehen, über welche persönlichen Kompetenzen, Ressourcen und Fähigkeiten Jugendliche gegenwärtig verfügen müssen, um erfolgreich erwachsen zu werden. Auf dem sich anschließenden Parlamentarischen Abend diskutieren Gäste aus Wissenschaft, Kultur, Politik und Wirtschaft die Frage, wie Armut präventiv begegnet und bestehende Potentiale junger Menschen bestmöglich gefördert werden können.
Programm Fachtagung (1160kB)
Anmeldung Fachtagung (27kB)
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Zertifikatsreihe "Das Integrierte Potenzial-Assessment im Übergang Schule-Beruf"
Im Rahmen des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit führt die AWO eine Fortbildungsreihe für Fachkräfte der Jugendsozialarbeit zum Integrierten Potenzial-Assessment im Übergang Schule-Beruf" in der AWO Bundesakademie durch. Die Termine der Module für 2010 sind:
1. Modul vom 25.02.2010 - 27.02.2010
2. Modul vom 26.04.2010 - 28.04.2010
3. Modul vom 14.06.2010 - 16.06.2010
4. Modul vom 27.09.2010 - 28.09.2010
zur Kursreihe Potenzial-Assessment (151kB)
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Vorankündigung:
Bundesweite Fachtagung zur Kooperation von Jugendsozialarbeit und Schule in Verantwortung des DRK im Rahmen des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit am 16. November 2010 in Berlin



