Handlungsfelder der Jugendsozialarbeit
Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit/Jugendberufshilfe
Ein besonderer Themenbereich der Jugendsozialarbeit ist die Jugendberufshilfe. Individuelle Voraussetzungen junger Menschen für den Zugang zu Ausbildung und Beschäftigung sollen verbessert werden. Die Jugendberufshilfe wendet sich vor allem an die Jugendlichen, denen im Anschluss an die Schule ein unmittelbarer Übergang in eine Ausbildung nicht gelingt. Finanziert werden die damit verknüpften Maßnahmen überwiegend aus Mitteln der Bundesagentur für Arbeit (SGB III).
Im Rahmen der seit 2003 schrittweise eingeführten Reformen am Arbeitsmarkt (Hartz I – IV) hat auch der Rechtskreis des SGB II mit seinen speziellen Angeboten an Menschen unter 25 immer mehr an Bedeutung gewonnen. Bei der Jugendberufshilfe engagieren sich außerdem Länder und Kommunen mit eigenen Mitteln, Programmen und Projekten sowie die Europäische Union (Europäischer Sozialfonds – ESF). Umgesetzt werden die Programme überwiegend durch freie Träger der Jugendsozialarbeit. Angesichts der negativen demografischen Entwicklung ist es besonders wichtig, alle Bildungs- und Qualifizierungsreserven und -potenziale zu aktivieren, insbesondere bei benachteiligten Jugendlichen.
Im Rahmen der seit 2003 schrittweise eingeführten Reformen am Arbeitsmarkt (Hartz I – IV) hat auch der Rechtskreis des SGB II mit seinen speziellen Angeboten an Menschen unter 25 immer mehr an Bedeutung gewonnen. Bei der Jugendberufshilfe engagieren sich außerdem Länder und Kommunen mit eigenen Mitteln, Programmen und Projekten sowie die Europäische Union (Europäischer Sozialfonds – ESF). Umgesetzt werden die Programme überwiegend durch freie Träger der Jugendsozialarbeit. Angesichts der negativen demografischen Entwicklung ist es besonders wichtig, alle Bildungs- und Qualifizierungsreserven und -potenziale zu aktivieren, insbesondere bei benachteiligten Jugendlichen.
Jugendsozialarbeit und Schule
Ein wichtiges Aufgabenfeld der Jugendsozialarbeit ist die Schulsozialarbeit (Anm.: Dem Begriff Schulsozialarbeit liegt in der Fachöffentlichkeit und Wissenschaft kein Konsens über die Inhalte zugrunde.). In Kooperation mit der Schule will die Jugendsozialarbeit zum Beispiel Haupt- und Sonderschüler/innen mit schlechtem bzw. keinem Schulabschluss sowie Schulschwänzer/innen und -abbrecher/innen sozialpädagogische Hilfestellung im Rahmen der schulischen Ausbildung geben.
Es steht der individuell intervenierende Auftrag im Vordergrund. Jugendsozialarbeit kann zum Beispiel Berufsorientierung anbieten oder frühzeitig auf schulmüde Jugendliche reagieren.
Es steht der individuell intervenierende Auftrag im Vordergrund. Jugendsozialarbeit kann zum Beispiel Berufsorientierung anbieten oder frühzeitig auf schulmüde Jugendliche reagieren.
Jugendwohnen
Das sozialpädagogisch begleitete Jugendwohnen ist ein Angebot für Jugendliche, die ihre Ausbildung nicht an ihrem Heimatort absolvieren können. Insbesondere in Ballungszentren, in denen meistens überdurchschnittliche Mieten anfallen, bieten Jugendwohnheime eine günstige Alternative und sind gleichzeitig ein Ersatz für das entfernte Zuhause und bieten einen Rahmen für soziale Integration.
Der Erfolg des Jugendwohnens zeigt sich vor allem in der niedrigen Quote ortsfremder Jugendlicher, die Ausbildungen abbrechen und gleichzeitig in Jugendwohnheimen untergebracht sind. Demgegenüber ist die Abbruchquote von zugezogenen Auszubildenden deutlich höher, die Jugendwohnheime nicht in Anspruch nehmen.
Der Erfolg des Jugendwohnens zeigt sich vor allem in der niedrigen Quote ortsfremder Jugendlicher, die Ausbildungen abbrechen und gleichzeitig in Jugendwohnheimen untergebracht sind. Demgegenüber ist die Abbruchquote von zugezogenen Auszubildenden deutlich höher, die Jugendwohnheime nicht in Anspruch nehmen.
Aufsuchende Jugendsozialarbeit

Foto: Matthias Steffen
Dazu gehören Angebote wie Streetwork und mobile Jugendarbeit. Sie beziehen sich auf Jugendliche, die von anderen Angeboten der Jugendarbeit kaum erreicht werden. Mit so genannten niedrig schwelligen Angeboten sollen junge Menschen „dort abgeholt werden, wo sie stehen.“













